Mick McCarthy beerbt Martin O’Neill als Nationaltrainer Irlands

Irlands Fußball steckt der derzeit in einer Krise. Die fulminanten Zeiten scheinen vorbei und nun ist es an der Zeit, mit einem neuen Trainer wieder frischen Schwung in die Mannschaft zu bringen. Doch so neu ist Coach Mick McCarthy dann doch nicht.

Eigentlich sollte Martin O’Neill bis 2020 Trainer der der irischen Nationalmannschaft bleiben, doch die anhaltende Misere und die enttäuschenden Ergebnisse sorgten nur für eine Kehrwende. Mittlerweile sind die „Boys in Green“ nicht nur seit sechs Spielen sieglos, sie blieben auch schon vier Mal infolge ohne eigenen Torerfolg. In der Nations League sind die Iren daher auch völlig zurecht in die Drittklassigkeit abgerutscht und konnte in der vierten Gruppe der B-Liga lediglich zwei Remis verzeichnen, schossen in vier Partien gar nur einen Treffer.

Ein Wiedersehen mit Freude

Nach fünf erfolgreichen Jahren trat Martin O’Neill daher selbst den Rückzug aus der Nationalmannschaft und legt sein Amt als Nationaltrainer nieder. Der Verband teilte in der vergangenen Woche ebenfalls mit, dass auch Assistent Roy Keane nicht länger Teil des Trainerteams sein wird. „Ich möchte Martin, Roy und dem ganzen Team für ihren Einfluss danken, den sie auf die irische Mannschaft hatten“, sagt FAI-Generaldirektor John Delaney zum Rücktritt der beiden.

Fortan wird mit Mick McCarthy nun also ein alter Bekannter zurück in das Nationalteam der Iren kehren. Schließlich stand McCarthy bereit zwischen 1996 und 2002 für 42 Länderspiele an der Seite der Iren. Bis April dieses Jahres coachte der ehemalige Kapitän der „Boys in Green“ das Team von Ipswich Town. Nun unterschrieb der McCarthy einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren beim Verband. Das Ziel für das kommende Jahr ist dabei ganz klar die Qualifikation für die EM 2020.