Effenberg attestiert Leroy Sané und Leon Goretzka eine große Zukunft

Künftig wird Stefan Effenberg des Öfteren in der Kult-Talksendung „Doppelpass“ bei Sport 1 als Experte zu Gast sein. Der ehemalige Profi äußert sich bekanntermaßen gerne zu aktuellen Themen des Fußballs und auch zu einigen Spielern der Nationalmannschaft hat der 50-jährige eine klare Meinung.

Es gab in Fußball-Deutschland einen großen Aufschrei, als Bundestrainer Joachim Löw bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr freiwillig auf Leroy Sané, den Nachwuchsspieler des Jahres aus der Premier League, verzichtete. Im Nachgang wurde dann natürlich auch darüber gesprochen, ob das Fehlen Sanés als einer der Gründe für das Scheitern angeführt werden konnte. Die Partien in der Nations League haben jedenfalls gezeigt, dass Sané für das Spiel der Nationalmannschaft wichtig ist. Löw hat erkannt, dass er nicht mehr nur an seinen verdienten Spielern aus der Vergangenheit festhalten kann.

Mittlerweile greift der Bundestrainer daher, auch nach immensem Druck durch die Öffentlichkeit, auf zahlreiche Talente wie Brandt, Goretzka und eben auch Leroy Sané zurück. Solche Spieler beleben das Spiel der DFB-Elf und bringen frischen Wind mit sich.

„Es war ein Fehler, ihn nicht mit zur WM zu nehmen“

Dass Sané schon jetzt zu den besten Spielern in Deutschland gehört, hat der ehemalige Schalker immer wieder unter Beweis gestellt, denn auch in dieser Saison blüht er unter Pep Guardiola bei Manchester City richtig auf. Der ehemalige Nationalspieler Stefan Effenberg glaubt daher auch, dass die Kurve von Sané in Zukunft noch viel weiter nach oben steigen wird. „Ja, er wird in die absolute Weltklasse aufsteigen. Wer sich bei Manchester City in diesem Alter durchsetzt, hat das Zeug für alles. Dass es ein Fehler war, ihn nicht mit zur WM zu nehmen, wissen jetzt alle. Einige wussten es sogar schon vor dem Turnier“, sagt Effenberg im Gespräch mit der „Merkur“ und meint, dass die Nicht-Nominierung der Entwicklung des jungen Wirbelwindes nicht schaden werde.

Ein weiterer Anker im deutschen Team könnte in Zukunft auch Leon Goretzka sein. Der Mittelfeldstratege des FC Bayern wird mit seinen „außergewöhnlichen Fähigkeiten seinen Weg“ machen, ist sich Effenberg sicher. Wichtig sei es dabei eben nur, dass ihm das nötige „Vertrauen und die richtige Position für seine Qualität“ zuteilwerden.