Khedira macht sich Hoffnungen auf EM-Teilnahme – Versprechen an Sané

Es ist schon eine Weile her, dass Sami Khedira das Trikot der deutschen Nationalmannschaft getragen hat. Doch auch Khedira weiß, dass im Fußball alles möglich ist und hofft daher, an der Europameisterschaft im kommenden Jahr ein Teil des Kaders sein zu können. Derweil spricht Löw ein Versprechen an einen einst aussortierten Spieler aus.

Die 0:2-Niederlage gegen Südkorea besiegelte für die DFB-Elf das bittere Aus bei der Weltmeisterschaft in Südkorea. Es war der 27.06. des letzten Jahres, der ganz Fußball-Deutschland in ein tiefes Loch stürzen ließ und zugleich war es auch das vorerst letzte Spiel mit dem Adler auf der Brust für Sami Khedira. Der 32-jährige zeigte ebenso wie seine Mitspieler eine schwache Vorstellung und wurde in der Folge eines der Bauernopfer von Löws Verjüngungskur.

Dennoch glaubt Khedira nicht, dass seine Zeit in der Nationalmannschaft abgelaufen ist. „Der Fußball ist verrückt“, weiß der Mittelfeldakteur von Juventus Turin im Gespräch mit dem „kicker“ und hat ein mögliches Comeback daher „noch nicht abgehakt“. Das Trio rund um Müller, Boateng und Hummels erhielt Anfang des Jahres eine offizielle Abfuhr von Löw, ein Statement zu Khedira gab es jedoch nicht.

Nach einigen Verletzungen, die dazu führten, dass der gebürtige Stuttgarter in der letzten nur 17-mal auf dem Platz stehen konnte, ist Khedira nun wieder fit. „Ich weiß, dass ich noch ein, zwei, drei Jahre auf diesem Niveau spielen kann und werden“. Dennoch konzentriert sich der 77-fache Nationalspieler vorerst auf die Arbeit im Verein: „Ich gehe nicht in die Saison mit dem Ziel, Jogi Löw davon zu überzeugen, dass ich gut genug bin für die Nationalmannschaft.“

Löw über Sané: „Für die EM wird es reichen“

Die Kreuzbandverletzung von Leroy Sané aus dem englischen Community Shield hat nicht nur bei den Verantwortlichen des FC Bayern München für entsetzen gesorgt. Auch Löw sei „traurig und niedergeschlagen“ gewesen, verriet der Bundestrainer bei „DAZN“. Für die Europameisterschaft plant Löw, der Sané bei der WM im vergangenen Jahr für den Kader überraschend nicht berücksichtigte, den Jungspund aber fest ein: „Er war im letzten Jahr für uns wahnsinnig wichtig geworden. Er ist ein Klassespieler auf einem unglaublich hohen Niveau mit einer überragenden Qualität, und ich wünsche ihm alles Gute. Für die EM wird es reichen.“