Wird Niklas Stark zur Option für Bundestrainer Löw?

Nach der Ausbootung von arrivierten Profis aus dem DFB-Team, wird der Umschwung nun weiter vorangetrieben. Das könnte auch bedeuten, dass man in Zukunft einige neue Gesichter in der Nationalmannschaft sehen könnte – allen voran in der Defensive.

Niklas Stark hat sich bei der Berliner Hertha enorm entwickelt, da ist es kein Wunder, das auch andere Vereine ihre Fühler bereits nach dem 23-jährigen ausgestreckt haben sollen. So wird Stark etwa auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, doch dürfte an dieser Spekulation nur wenig dran sein, zeigt aber auch, welche Qualität der Verteidiger mittlerweile mitbringt. „Er ist bei uns zum absoluten Führungsspieler herangewachsen“, sagte Berlins Trainer Pal Dardai der „BILD“ und bringt dessen Ansicht nach auch „alles für einen Nationalspieler mit“. Dardai würde Stark eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft „wünschen“. Schließlich würde das, so Dardai, den „nächsten Schritt in seiner Entwicklung“ bedeuten.

Dardai sieht Stark „jetzt unglaublich stabil“

Mit der U19 und U21 Deutschlands konnte Stark bereits als Europameister triumphieren. Seit der U17 durchlief der Defensivspezialist bislang alle U-Nationalmannschaften. Der 1,90 m große Innenverteidiger kommt auf bislang 18 Einsätze für die U21 und erzielte dabei zwei Treffer. Nun könnte Stark, der in der aktuellen Spielzeit bereits 18 Mal für den Hauptstadtklub in der Bundesliga aufgelaufen ist, auch für die Nationalmannschaft von Jogi Löw ein Thema sein.

Spätestens nach der Ausbootung von Mats Hummels und Jerome Boateng werden die Karten in Deutschlands Defensive neu gemischt und sicherlich werden sich daher auch einige Jungprofis Hoffnung auf einen Kaderplatz machen. „Hat er in der letzten Saison noch viele Fehler gemacht, ist er jetzt unglaublich stabil“, so Dardai über seinen Schützling.

Die ersten Länderspiele des Jahres stehen für das DFB-Team am 20. und 24. März an. Dann trifft Löw mit seinen Jungs auf Serbien und die Niederlande (EM-Qualifikation). Ob Stark dann im Aufgebot stehen wird, zeigt sich an diesem Freitag, wenn Löw den Kader für die beiden Partien bekanntgeben wird.