„Niemand so geeignet“ wie Löw – Grindel stärkt Bundestrainer den Rücken

Es war ein absolut desaströses Jahr für den Deutschen Fußball-Bund, das muss an dieser Stelle eigentlich gar nicht mehr erwähnt werden, doch Bundestrainer Jogi Löw stand in der Öffentlichkeit lange Zeit zur Disposition und ist immer noch nicht ganz unumstritten. Intern war das jedoch offenbar zu keiner Zeit der Fall, wie DFB-Präsident Reinhard Grindel verlauten ließ.

Lange Zeit wurde darüber diskutiert, ob Jogi Löw noch der richtige Trainer für die Nationalmannschaft ist oder ob es nach einer solch langen Zeit nicht besser ist, wenn ein wenig frischer Wind ins Team kommt. Löw selbst hat sich klar für einen eigenen Verbleib ausgesprochen und äußerte, dass er noch immer für den Job brennen würde. Jüngst gab der Bundestrainer aber auch an, noch einmal eine Vereinsmannschaft trainieren zu wollen.

Überzeugt von Löws Qualitäten

Bis zur EM 2020 wird Löw aber wohl definitiv noch Bundestrainer bleiben, obgleich der Druck bei der anstehenden Qualifikation für das Turnier im kommenden Jahr immens ist. DFB-Präsident Reinhard Grindel gab derweil bekannt, dass ein Abgang oder eine Entlassung Löws beim Verband intern nie ein Thema war und spricht sich dabei mit starken Worten für den Bundestrainer aus. „Es gab nie einen Plan B. Wir haben vor und nach der WM im gesamten Präsidium gesagt, dass niemand so geeignet ist, einen Umbruch zu gestalten, wie Jogi Löw“, so Grindel im Gespräch mit dem Portal „SPORTBUZZER“.

Und Grindel weiter: „Beim Confed Cup 2017 haben wir erlebt, dass er auf eine sehr effektive und von hoher sozialer Kompetenz geprägte Art und Weise in kürzester Zeit ein Team aus jüngeren Spielern geformt hat, das ein überzeugendes Turnier gespielt hat. Diese Erfahrung war für uns die Grundlage zu sagen: Jogi kann das!”

Beim DFB ist man also weiterhin von Löw überzeugt. Im kommenden Jahr 2019 werden die Ergebnisse zeigen, ob das auch so bleibt.