Kehrt „Prinz Poldi“ zur Nationalmannschaft zurück?

Es wäre wohl eine der Geschichten des Jahres, sollte Lukas Podolski noch einmal die Schuhe für die DFB-Elf schnüren. Offenbar gibt es konkrete Pläne, das „Poldi“ mit Deutschland an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio teilnehmen soll. Podolski selbst hat dazu eine klare Haltung und wäre gewiss nicht abgeneigt.

Olympia ist für jeden Sportler einer große, wenn nicht sogar die größte Sache. Ein absolutes Highlight, das nicht jedem Sportler zuteilwird. Als Fußballer ist das Ganze dann noch einmal schwieriger. Schließlich nehmen an dem Fußballwettbewerb nur U23-Mannschaften teil, von denen jedoch drei Spieler über 23 Jahre alt sein dürfen. Einer dieser Spieler könnte dann offenbar auch Lukas Podolski sein. In den Planungen und Gedankenspielen des DFB soll der einstige Nationalspieler eine große Rolle spielen. Wie die „SportBild“ erfahren haben möchte, soll der Name „Podolski“ im Zusammenhang mit Olympia 2020 intern schon häufiger gefallen sein.

Podolski trainiert noch immer „wie ein Stier“

Auch Podolskis aktueller Trainer beim japanischen Erstligisten Vissel Kobe, Thorsten Fink, würde sich über ein Comeback mit dem Adler auf der Brust freuen. „Sollte Stefan Kuntz mich anrufen, werde ich ihm eine Olympia-Nominierung empfehlen. Lukas ist eine Maschine, arbeitet derzeit im Training wie ein Stier. Er ist kein Profi, der seine Karriere in Japan ausklingen lässt, sondern er will noch etwas erreichen.“

Dass der mittlerweile 34-jährige und 130-fache Nationalspieler selbst große Lust auf eine Rückkehr hat, ist eigentlich ohnehin klar. Im Gespräch mit der „SportBild“ machte der in Polen geborene Offensivakteur seine Ambitionen dann aber noch einmal deutlich: „Klar hätte ich Bock auf Olympia. Das ist für jeden Sportler etwas Geiles. Ich habe als Spieler schon viel erlebt, war bei großen Turnieren dabei und kenne Japan. Das könnte gut zusammenpassen“, so Podolski.