Jonathan Tah und der DFB engagieren sich gegen Krebs

Wenn ein Mensch an Krebs erkrankt, dann ist das immer eine äußerst schlimme Angelegenheit. Erkrankt dann jedoch auch noch ein Kind, dann ist die Betroffenheit immens. Den Patienten steht ein langer Kampf gegen die Krankheit bevor und noch immer ist diese nicht ausreichend erforscht. Am 15. Februar jährte sich nun wieder einmal der „Internationale Kinderkrebstag“, der 2002 ins Leben gerufen worden ist und auch der DFB engagiert sich zunehmend in dieser Thematik.

Es gibt noch eine Menge zu tun und es gilt diese Problematik auch stets voranzutreiben, denn jedes Kind, dem geholfen werden kann, ist ein voller Erfolg und manchmal ist es eben auch schon ein Lächeln, das unbezahlbar ist. Pünktlich zum „Internationalen Kinderkrebstag 2019“ hat der Deutsche Fußball-Bund nun bekanntgegeben im Rahmen der Initiative „Kinderträume“ der DFB-Stiftung Egidius Braun eine Partnerschafft für das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) in Heidelberg übernommen zu haben. Allen voran steht Nationalspieler Jonathan Tah von Bayer Leverkusen, der fortan als Botschafter für die Klinik sowie für die Stiftung in Erscheinung treten wird.

Tah lädt ins Stadion

Für den jungen Profi handelt es sich dabei um eine Herzensangelegenheit. Als angesehener Bundesliga-Profi könnte es dem 23-jährigen wohl kaum besser gehen, doch er weiß, dass es längst nicht allen Menschen so gut gehen kann. „Ich möchte meinen Teil zu diesem wichtigen und wertvollen Engagement beitragen und vor allem Kinder unterstützen, die sprichwörtlich nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, sagt Tah auf der Internetseite des DFB und fügt an, dass ihn die Projekte der DFB-Stiftung „überzeugt“ haben.

In diesem Rahmen ließ Tah es sich dann auch direkt nicht nehmen, die Kinder und deren Betreuer zu einem Heimspiel der Werkself einzuladen und sämtliche Kosten für das Hotel und die An- bzw. Abreise zu übernehmen. Eine zweite Gruppe soll außerdem „zu einem Spiel in der Metropolregion Rhein-Neckar“ kommen, heißt es in der Pressemitteilung, denn nicht alle Kinder können die Reisestrapazen auf sich nehmen.

Jede Hilfe kommt gelegen und diese Aktion ist sicherlich förderlich, um auf diese schlimme Thematik aufmerksam zu machen und den Kindern in dieser schlimmen Zeit beizustehen.