Grindels Luxusuhr offenbar deutlich teurer als bisher angenommen

Wieder einmal gibt es Trubel um Reinhard Grindel. Auch nach dessen Rücktritt kommen nun neue Informationen an das Tageslicht, zu denen sich der ehemalige Bundestagsabgeordnete aber nicht äußern wollte.

Nach dem Eklat um eine Luxusuhr, die der ehemalige DFB-Präsident Reinhard Grindel von dem ukrainischen Oligarchen Grigos Surkis bekommt hat, gibt es nun erneut Wirbel um das teure Geschenk. Grindel hatte das Geschenk bestätigt, aber angegeben, sich nicht über die Folgen im Klaren gewesen zu sein. Offenbar hat der 57-jährige aber nicht ganz die Wahrheit über die Uhr von dem Schweizer Hersteller Ulysse Nardin erzählt. Den Aussagen Grindels zufolge soll es sich bei der Uhr um ein Modell handeln, das rund 6.000 Euro gekostet haben soll. Nach Informationen und Recherchen des „Spiegels“ ist der eigentliche Wert aber viel höher zu beziffern.

Grindel äußert sich nicht

Demnach hat Grindel ein Modell erhalten, das 11.800 Euro kostet, also fast doppelt so viel, wie Grindel eigentlich angegeben hatte. „Der Spiegel“ beruft sich dabei auf eine Nachfrage, die das Magazin selbst bei dem Schweizer Hersteller angestellt hat. Der ehemalige Präsident selbst wollte sich auf die Anfrage des „Spiegels“ aber nicht äußern und gab keinen Kommentar zu den neuerlichen Informationen ab. Letztlich lässt dies aber natürlich aber auch an der Glaubwürdigkeit Grindels zweifeln.

Derweil ist der DFB weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für die Nachfolge. Inka Grings, ehemalige Nationalspielerin, brachte jüngst gar eine Frau als Präsidentin ins Spiel und entfachte damit neue Diskussionen. „Die Zeit ist natürlich reif. Es hatten ja jetzt eine ganze Reihe von Männern die Gelegenheit zu zeigen, was sie können“, wird Grings in der „Rheinischen Post“ zitiert.