Dominique Heintz glaubt an seine Chance in der Nationalmannschaft

Der derzeitige Umbruch oder der Neustart, wie auch immer man die aktuelle Situation beim DFB betiteln mag, sorgt auf für personelle Umstrukturierungen, die nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz vollzogen werden. Damit verbunden sind natürlich auch die Hoffnungen einiger Spieler in den Kader zu rücken, die bislang nicht unbedingt im Fokus der Planung von Bundestrainer Joachim Löw standen. Einer von diesen Akteuren ist auch Freiburgs Dominique Heintz, der sich durchaus Chancen ausrechnet.

Innenverteidiger Dominique Heintz trug drei Jahre lang den Geißbock des 1. FC Köln auf der Brust, ehe er nach dem überraschenden Abstieg im Sommer einen Wechsel ins Breisgau forcierte. Beim SCF stand Heintz bislang in beiden Bundesliga-Partien über die volle Distanz auf dem Platz und erzielte auch bereits einen Treffer im neuen Dress. Die Formkurve des 25-jährigen zeigt steil nach oben und was Heintz zu leisten im Stande ist, das stelle er auch in seiner Zeit bei den Kölnern unter Beweis.

Nationalmannschaft ist lediglich ein Zubrot

Im Interview mit „t-online“ zeigt sich der 1,88 m große Verteidiger daher selbst bewusst und hofft, früher oder später auch für die Nationalmannschaft spielen zu dürfen. „Warum soll das nicht gehen?“, fragt Heintz rhetorisch und führt auch gleich Gründe für eine mögliche Berufung ins DFB-Team an: „Wichtig ist immer die Leistung, die man für seinen Verein in der Bundesliga bringt. Das habe ich jetzt in den letzten drei Jahren bewiesen, habe mit Köln auch schon in der Europa League gespielt und gehe jetzt in meine vierte Bundesliga-Saison in Folge.“

Er weiß dabei allerdings auch, dass Länderspiele für ihn ein „Bonus“ sein würden, das Tagesgeschäft sind schließlich die Leistungen in Breisgau. Stimmen diese, dann kommt alles andere mit der Zeit ganz von allein. „Natürlich ist es mein Traum, irgendwann in der Nationalmannschaft anzukommen. Dafür werde ich alles geben. Ich bin erst 25 Jahre jung, meine Zeit ist noch nicht vorbei“, der dann noch mit einem schmunzeln feststellt: „So viele Innenverteidiger mit einem linken Fuß gibt es jetzt auch nicht.“